By Elisabeth Heite

Im Zeichen der demografischen Entwicklung gewinnt bürgerliches Engagement, ins-besondere auch älterer Menschen, an Bedeutung. Angesichts sich abzeichnender Herausforderungen sind ihre Potentiale und Zeitressourcen gefragt. Sie erfreuen sich einer besseren Gesundheit, verfügen über eine höhere formale Bildung und mehr zu erwartende Lebensjahre als Generationen von älteren Menschen vor ihnen. Bürger-schaftliches Engagement ist nicht nur eine Ressource, die dem Gemeinwohl dient, für die älteren Bürgerinnen und Bürger selbst stellt es in vielerlei Hinsicht einen Gewinn dar und sichert ihre gesellschaftliche Teilhabe. Jedoch sind auch im modify Mittel, Möglichkeiten und Chancen ungleich verteilt. Bürgerschaftliches Engagement Älterer ist nicht voraussetzungslos. So gilt es Faktoren zu ermittelt, die für ihr Engagement von Bedeutung sind und sozialer Ungleichheit entgegenwirken.

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Bürgerschaftliches Engagement älterer Menschen im Stadtteil: Gleiche Beteiligungschancen und Mitgestaltungsmöglichkeiten für alle?

Im Zeichen der demografischen Entwicklung gewinnt bürgerliches Engagement, ins-besondere auch älterer Menschen, an Bedeutung. Angesichts sich abzeichnender Herausforderungen sind ihre Potentiale und Zeitressourcen gefragt. Sie erfreuen sich einer besseren Gesundheit, verfügen über eine höhere formale Bildung und mehr zu erwartende Lebensjahre als Generationen von älteren Menschen vor ihnen.

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Regieren in Kommunen: Herausforderungen besser bewältigen - Außen- und Binnenorientierung beeinflussen

Der Sammelband bündelt in transdisziplinärer Perspektive Beiträge, die sich mit den aktuellen Herausforderungen der kommunalen Steuerung beschäftigen. Denn um diese besser zu bewältigen, müssen sie verwaltungswissenschaftlich aus einer Vielzahl von Perspektiven analysiert, grundsätzlich bestehende Handlungsspielräume identifiziert und praktische Bewältigungsstrategien angedeutet werden: So erhalten Kommunen Impulse, die für sie relevanten gesellschaftlichen Problemlagen effizient und effektiv zu lösen.

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41 Die derzeit positive Korrelation zwischen Bildungsstand und Engagement ist jedoch für die Zukunft nicht zwangsläufig hochzurechnen und ein umfangreiches Engagement der zukünftigen Älteren zu erwarten (Aner/Karl/Rosenmayr 2007: 22). Nicht mehr durchgängige Erwerbsbiografien und prekäre Beschäftigungsverhältnisse beispielsweise alleinerziehender Frauen erhöhen das Risiko der Armut im Alter. Altersarmut und die mit dem Einkommens- und Vermögensspielraum verbundenen Einschränkungen auch in anderen Dimensionen der Lebenslage werden in Zukunft für größere Teile der Bevölkerung ein bestimmendes Thema sein, als das bei den heutigen Alten der Fall ist.

Diese werden jedoch häufig im sozialen Nahraum geleistet, also dort, wo sich auch benachteiligte Bevölkerungsgruppen in der Höhe vergleichbar mit dem Bevölkerungsdurschnitt engagieren. Ihre niedrigen Engagement-Quoten sind daher zu hinterfragen, ohne dabei das Ziel aufzugeben, Wege der Engagement-Förderung zu finden, die gerade sie ermutigen, sich einzubringen. Der Gefahr einer Stigmatisierung durch EngagementBerichte und -Zahlen ist entgegenzuwirken. Um für ältere Menschen als Akteure ihr bürgerschaftlichen Engagement ertragreich zu machen, müssen lebensphasen- und lebenslageangemessene Entwicklungs- und Gestaltungsspielräume des Engagements gefördert werden bezogen auf soziale Lage, Geschlecht, Ethnie (Backes: 2005: 163).

Berlin. Basisdaten: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden – Mikrozensus. Geschlechterungleiche Verteilung der Risiken des Alterns sind an der Pflegebedürftigkeit zu erkennen. Pflegebedürftigkeit stellt ein größeres Risiko für Frauen als für Männer dar. So beziehen 15,5% der 80 bis 84 Jahre alten Frauen Pflegegeld und 13,8% der Männer, in der Gruppe der 85 bis 90 Jahre alten Frauen sind dies schon 20,2% (Männer 14,6%) und bei den über 90 Jahre alten Frauen 32,4% gegenüber 20,9% der Männer (DZFA Infratest 2002).

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