By Anne Maximiliane Jäger

Themen aus der spanischen Geschichte und Literatur - eine Konstante in Heines Werk.

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Untergehende Sonne beleuchtet Almansors Anfangsmonolog, in dem die tragische Grundsituation exponiert, Vergangenheit und Gegenwart durchgehend kontrastiert werden. Almansor. Es ist der alte, liebe Boden noch, Der wohlbekannte, buntgestickte Teppich, Worauf der Väter heilger Fuß gewandelt! Jetzt nagen Würmer an den seidnen Blumen, Als wären sie des Spaniers Bundgenossen. Es sind die alten, treuen Säulen noch, Des stolzen Hauses stolze Mannorstützen, Woran ich oft mich angelehnt als Knabe. ] Es sind die alten, guten Mauem noch, Die glattgetäfelten, die hübsch bemalten, Die stets dem müden Wandrer Obdach gaben!

Aber die formale Intention ist nicht nur weiterhin sichtbar, sondern sie ist auch sinnfällig mit der Handlung, dem »romantischen Stoff« verknüpft. Entgegen Gerhard Höhns Befund, daß es »wenig sinnvoll« sei, »die von Heine selber als mißlungen bezeichnete Tragödie unter formalästhetischen Gesichtspunkten zu analysieren«, weil das nur »hieße, die bekannte dramaturgische Mängelliste aufzufrischen«37, werde ich mit der Darstellung der Tragödienform beginnen, dies freilich in ihrer Verknüpfung mit der Handlung und ihrer Funktion für den Tragödiengehalt.

Zit. nach Bruggemann, Spanienbtrichte, S. 78. » Wo Christen lind Heiden miteinander kämpfen.. (( - Almansor 37 Bereits während der Befreiungskriege schlägt sich dieses Muster in der Geschichts- und Literaturgeschichtsschreibung nieder. In seinen Wiener Vorlesungen über die neuere Geschichte (ersch. 1810) widmet sich Friedrich Schlegel besonders ausführlich Kaiser Karl V. (Karl 1. von Spanien) und erhebt ihn zum positiven Gegenbild Napoleons. 65 Gewissermaßen als »Ureltern« der christlichen spanischen Blütezeit erhalten die »alten Kastilier«, insbesondere die Katholischen Könige Ferdinand und Isabella als erste Herrscher des »befreiten« Spanien, einen geradezu mythischen Identiftkationswert.

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