By Günter Kohlbecker

Bei der Gestaltung von Bauverträgen sowie in Baubeschreibungen oder Immobilienangeboten wird die Sprache häufig dazu benutzt, Kapital aus der Unwissenheit des Käufers zu schlagen bzw. gefährliche Klippen zu umschiffen. Auf die Frage "Das haben Sie doch verstanden?" wird oft zu leichtfertig "Ja" gesagt. Vielleicht, um sich vor dem associate oder dem Verkäufer nicht zu blamieren oder weil der verlesende Notar schon ungeduldig auf seine Uhr schaut.

Das muss nicht sein, denn mit diesem nützlichen Ratgeber lassen sich solche und viele andere gefährliche Situationen ganz einfach und schnell erkennen und entschärfen. Kurz und knapp, das für den Käufer Wissenswerte vermittelnd und das Schädliche hervorhebend, wird der Ratsuchende umgehend und vor allem verständlich informiert. Gegebenenfalls auch zur Vorsicht gemahnt bzw. zur Präzisierung durch den Verkäufer aufgefordert.

Begriffe von A wie Abdichtung bis Z wie Zwangsvollstreckungsunterwerfung werden verständlich erklärt. Der Leser und Kaufinteressent erhält sachgerechte Informationen, was once guy darunter verstehen und was once sich dahinter verbergen kann. Dies gilt für Bau-Objektbeschreibungen, Vereinbarungen und Verträge, Sprache von Behörden, Juristen, Maklern und Bauträgern. Aber auch reine Floskeln und doppeldeutige Begriffe, wie z.B. "Ambiente", "Lebensqualität", "großzügig", "hochwertig" usw. werden durchschaubar gemacht.

Die Entscheidung für diesen Ratgeber liegt auf der Hand: Guter Rat für wenig Geld gekauft anstelle ohne Rat Tausende in den Sand gesetzt!

Show description

Read or Download Aufgepasst beim Immobilienkauf: Was der Wortschatz in Baubeschreibungen und Kaufverträgen aussagen oder verbergen kann PDF

Best german_7 books

Gut beraten: Forschungsbeiträge für eine alternde Gesellschaft

​In Zuge des demografischen Wandels müssen bestehende Dienstleistungen im Sozial- und Gesundheitsbereich auf ihre Wirksamkeit hin hinterfragt und ggf. neue und nachhaltige Konzept für derzeitige und zukünftige Kohorten entwickelt werden. Die Publikation setzt sich mit einem zentralen Handlungsfeld in diesem Sektor auseinander und bietet vielfältige Hinweise für eine zukunftsfähige Ausgestaltung dieses Bereichs.

Die Vormundschafts-, Familienrechts- und Fürsorgeerziehungssachen in der gerichtlichen Praxis

1. Verhaltnis des vormundschafisgerichtlichen Verfahrens zum Zivil. und Strafproze. B. Quellen. Auslander 1. Die Tatigkeit des Vormundschaftsgerichts gehOrt dem Gebiet der freiwilligen Gerichtsbarkeit an, die abgesehen von den Sondergerichtsbar keiten neben der Zivil- und Strafrechtspflege den dritten groBen Zweig der Rechtspflege uberhaupt bildet.

Additional info for Aufgepasst beim Immobilienkauf: Was der Wortschatz in Baubeschreibungen und Kaufverträgen aussagen oder verbergen kann

Sample text

Es bleibt dem Käufer auch unbenommen, seine Vorstellungen schriftlich festzulegen und sich diese beim Zustandekommen eines Kaufvertrages vom Verkäufer als zugesicherte Eigenschaft(en) bestätigen lassen. In dem folgenden Kapitel „Baubeschreibungen besser verstehen“ werden die Begriffe und deren Anwendung so beschrieben, wie es landläufig in Deutschland, überwiegend auch in den Nachbarländern, der Brauch ist. Das muss nicht unbedingt deren technisch exakter Spezifikation entsprechen. Zum Beispiel: ein „Wärmedämm-Verbundsystem“ wird auch als „Thermohaut“ oder „Vollwärmeschutz“ bezeichnet; ein Maler „streicht“ die Fenster mit Farbe an, anstatt sie damit zu „beschichten“.

Moose, Gräser, Disteln und Kräuter kommen ohne Pflege aus und existieren gut auf kargem, leichtgewichtigem Untergrund. Längere Trockenperioden vertragen sie ebenso klaglos wie drei Wochen Dauerregen. Der Pflegeaufwand tendiert gegen Null. Dämmung Dämmen bedeutet das Abschirmen von Bauteilen oder Baukörpern vor unerwünschten Einwirkungen aus Kälte, Wärme und Schall mittels dafür geeigneter organischer oder anorganischer Dämmstoffe, zum Beispiel als Dämmstoffplatten. Im Normalfall wird die Dämmung auf der kälteren Seite aufgebracht.

B. Abnahmeprotokolle der Gewerke; („Gewährleistungsbegehung“) mit Vermerk der aufgetretenen Mängel (mit Datum); Gewährleistungsfristen nach VOB oder BGB, Gutachten; d: Unterschriften der Beteiligten (Auftraggeber, Auftragnehmer bzw. Beauftragte); e: Pflichtenheft, Leistungsverzeichnis der einzelnen Gewerke, Kennwerte und Verarbeitungsrichtlinien (darin verwendete Abkürzungen verständlich machen) f: Rechnungen mindestens bis zum Ablauf von Gewährleistungsfristen; g: Aufstellung aller am Bau beteiligten Handwerker und Unternehmen, auch Behörden; h: Wartungsunterlagen mit Verträgen, Aufstellung von Leistungsänderungen.

Download PDF sample

Rated 4.45 of 5 – based on 17 votes