By Andrea Walter

Andrea Walter untersucht Chancen und Herausforderungen für Kommunalverwaltung in lokaler Politikgestaltung mit Vereinen und Verbänden am Beispiel einer Fallkommune. Sie illustriert das Rollenverständnis von Kommunalverwaltung sowie die Bedeutung von Interaktionsregeln und des lokalen Kontextes. Auf dieser foundation entwickelt sie ein Modell administrativer Governance. Ihre Befunde ordnet sie in den Kontext lokaler Governance, kooperativen Verwaltungshandelns und Fragen der Legitimation ein. Die Autorin beleuchtet damit eine bislang wenig beachtete Facette von Kommunalverwaltung, die primär als Zuarbeiterin von Politik gilt. Dabei umfasst ein wesentlicher Teil ihrer Arbeit auf lokaler Ebene die Interaktion mit (organisierter) Zivilgesellschaft – in Zeiten knapper Kassen und zunehmender Beteiligungsprozesse gilt dies umso mehr.

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B. „Kooperation“, „Zusammenspiel“, „Bürgernähe“, „Demokratie“, „Effizienz“. (2) Das deskriptive Verständnis von Governance zielt auf die Beschreibung der Veränderung von Realität. Während Government im traditionellen politikwissenschaftlichen Verständnis für eine (autonome) Steuerung staatlicher Akteure nach dem Prinzip der Hierarchie steht, beschreibt Governance eine idealtypisch non-hierarchische Steuerung im Sinne eines kooperativen Zusammenwirkens staatlicher und privater bzw. zivilgesellschaftlicher Akteure.

Wie bei der gemeinsamen Zielfindung, soll auch die Umsetzung der Entscheidung gemeinschaftlich erfolgen (ebd. 41). Benz sieht die Funktion kooperativen Verwaltungshandeln primär in der Fähigkeit, Lösungsansätze für komplexer werdende Problemstellungen zu entwickeln, die „traditionelle[n] Handlungsmodi“ (ebd. 41) nicht leisten könnten. Eng verknüpft damit sind die Erwartungen seitens Politik und Verwaltung, Entscheidungsprozesse und Aufgabenerfüllung effizienter zu gestalten und Akzeptanz für Entscheidungen zu generieren (ebd.

Sie gehen der Frage nach, welche Modelle guten Regierens, guter Steuerung bzw. guten Verwaltungshandelns existieren und wie derartige Modelle durchgesetzt werden können. Sie lassen sich unter dem Begriff „Good Governance“18 fassen. Das Adjektiv gut steht für handlungsleitende positiv besetzte Normen wie Verantwortung, Transparenz oder Beteiligung. B. „Kooperation“, „Zusammenspiel“, „Bürgernähe“, „Demokratie“, „Effizienz“. (2) Das deskriptive Verständnis von Governance zielt auf die Beschreibung der Veränderung von Realität.

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